So soll es gehen: Das Konzept VisionsWald

Unser VisionsWald entsteht in Costa Rica auf der Finca Tierras Buenas. "Tierras Buenas" heißt auf Spanisch "„Gute Erde"“ und ist in der Tat ein kleines Paradies aus Hügeln und Tälern mit Urwald, Flussläufen und Wasserfällen. Vor vielen Jahren wurde ein Teil des Regenwaldes gerodet und als Viehweide und Kokosplantage genutzt. 15 Jahren lagen diese Flächen brach. Mit unserer Aufforstung wollen wir verlorengegangenen Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten wieder herstellen.

Zugleich aber möchten wir ein Modell schaffen, wie auch die Menschen vor Ort langfristig von und mit dem Wald leben können.

Konkret bedeutet dies:

  • Waldfeldbau, also Anbau von Nahrungs- und Heilpflanzen, Gewürzen und Kräutern unter und zwischen den Bäumen
  • Ökologische Landwirtschaft auf zusätzlichen Flächen (z.B. Getreide, Yucca, Ingwer)
  • Weiterverarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse (z.B. Kokosflocken, Käserei)
  • Nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, um den Holzbedarf der Bewohner und die Kosten für Schutz und Pflege zu decken.

Der VisionsWald bietet auch Raum für vielfältige andere Projekte, sofern sie dem harmonischen Zusammenwirken von Mensch und Natur dienen. Gern nehmen wir hier auch Initiativen und Anregungen unserer Partner auf. Erste Ideen hierzu gibt es schon:

  • Anbau und Vermarktung von Bio-Kakao
  • Anpflanzung von tropischen Heilkräutern
  • Dezentrale Energieversorgung (mit Sonne, Wind, Wasser und Biogas)
  • Forschungsstation

Übrigens: Dass es bei aller Wirtschaftlichkeit auch im Punkto Nachhaltigkeit mit rechten Dingen zugeht, das garantiert die Zertifizierung der Aufforstung nach dem renommierten Gold Standard.