Erste Schritte und Erfolge: Die Umsetzung

15 Jahre lag die Finca Tierras Buenas brach. Entsprechend verwahrlost haben wir das Gelände 2009 vorgefunden: überwucherte Wege, unterspülte Brücken und eine schäbige Hütte für den Wächter.

Inzwischen haben wir 12 km Straßen und Wege befestigt, 5 Brücken repariert, das Haus für den Vorarbeiter neu gebaut, eine Baumschule eingerichtet, 150 ha für Aufforstung und Landwirtschaft vorbereitet und 40 Kühe als Rasenmäher eingestellt.

Mit 11 Arbeitern wurden mittlerweile über 50 ha dauerhaft aufgeforstet.

Drei Gemeinschaftshäuser wurden gebaut. Zwei Köchinnen kümmern sich um die gemeinschaftlichen Mahlzeiten, die schon bald in der gerade entstehenden Gemeinschaftsküche eingenommen werden können. Ein Haufen Hühner,  Kaninchen und zwei Hunde komplettieren die Gemeinschaft, in der kleinen Ansammlung von Häusern, die langsam und organisch zu einem kleinen Ort heranwachsen wird.

Auch in der Baumschule gedeihen Tausende Samen von Manu, Almendro & Co. Hier handelt es sich um einheimische Baumarten, deren Samen in mühevoller Kleinarbeit unter den besten Mutterpflanzen gesammelt werden, um dann in der Baumschule heranzuwachsen. Die Beobachtungen, die dabei gemacht werden, werden festgehalten, denn sie sind nicht nur für uns, sondern auch für die gesamte Forstwelt interessant. Diese Bäume wurden bisher nämlich immer nur in der freien Natur durch die menschliche Hand geschlagen, aber noch nie systematisch herangezogen, sodass wir hier echte Pionierarbeit leisten.

Wie in den Schwesterprojekten BaumInvest und der 2015 gegründeten Genossenschaft PuroVerde eG wird auch der VisionsWald durch die Stiftung FuturoVerde eV begleitet, in der sämtliches "gesammeltes" Wissen aus unserer Pionierarbeit wissenschaftlich begleitet wird.

 

Vorher und nachher: Das Engagement im VisionsWald ist nicht auf den Erhalt von Urwald beschränkt - wir unterstützen auch die Menschen, die hier leben.