Waldfeldbau

Seit Jahrhunderten schon betreiben indigene Völker in tropischen Regionen Waldfeldbau, also den Anbau von Nahrungspflanzen im Wald. Diese traditionell überlieferten Methoden haben insbesondere in den Tropen viele Vorteile: Im Gegensatz zum klassischen Ackerbau ist der Boden vor Erosion geschützt. Die Baumwurzeln verbessern die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens; ihre Kronen sorgen für Schatten und Verdunstungskühle. Der Laubfall verbessert den Nährstoffhaushalt des Bodens. Gelegentliche Holzernte schafft Zusatzeinkommen für die Bauern.

Auch im VisionsWald greifen wir auf das Konzept des Waldfeldbaus zurück. Zwischen den jungen Bäumen werden Nahrungspflanzen wie Maniok, Bohnen, Bananen etc. angebaut, um die Arbeiter und ihre Familien mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Gemüse und Früchte werden durch Fleisch von Hühnern und Kühen ergänzt, die die Familien auch mit Eiern und Milch versorgen. Aus der Milch wird bereits Käse produziert, mit denen die VisionsWald-Anwohner ihr Einkommen verbessern.