Nachhaltige Waldwirtschaft

Das Konzept der Nachhaltigen Waldwirtschaft stammt aus Deutschland und entwickelte sich, nachdem die unkontrollierte Ausbeutung der Wälder im späten Mittelalter zunehmend zu Holzknappheit führte. Heute versteht man unter einer Nachhaltigen Bewirtschaftung die Nutzung von Waldflächen auf eine Weise und in einem Maß, dass sie ihre biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit und Vitalität behalten. Dabei soll ihre Fähigkeit bewahrt werden, gegenwärtig und in Zukunft wichtige ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktionen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu erfüllen. Zusätzlich darf die nachhaltige Bewirtschaftung einer Waldfläche anderen Ökosystemen kein Schaden zufügen.

Um den VisionsWald langfristig zu erhalten und vor unerlaubter Abholzung und Wilderei zu schützen, werden die dafür erforderlichen Maßnahmen aus den Erlösen einer nachhaltigen forstwirtschaftlichen Einzelstammnutzung (Plenterwirtschaft) finanziert. Das in der Zertifizierung nach dem Gold Standard definierte Volumen an stehendem Holz pro Fläche und Jahr wird dabei zu keinem Zeitpunkt unterschritten. Der Umfang der möglichen Holznutzung ist damit also von vornherein klar limitiert und wird durch die regelmäßigen unabhängigen Kontrollen der Zertifizierungsstelle überprüft. Mehr dazu können Sie unter dem Punkt "Klimaschutz" erfahren.